Drohne statt Gerüst: wie unsere Luftbildaufnahmen entstehen
Warum bei vielen Einsätzen zuerst die Drohne startet, wer sie bei uns fliegt und was Sie am Ende in der Hand halten: ein Blick hinter die Kulissen.
Die kurze Antwort: Eine Dachinspektion per Drohne kostet 150 bis 400 €, ein Foto-Einsatz für Immobilien 300 bis 600 € – ein Gerüst oder eine Hubarbeitsbühne kostet für denselben Blick schnell das Mehrfache. Die Drohne prüft Dach, Dachrinnen und Fassade aus der Luft, ohne Gerüst und ohne Leiter; Sie erhalten scharfe Fotos und Videos, auf Wunsch ein Inspektionsprotokoll für Ihre Unterlagen. Geflogen wird nur dort, wo es am Standort zulässig ist.
Inhalt
Drohnenaufnahmen gehören bei Die Burschen aus Schwalbach am Taunus inzwischen zum festen Werkzeugkasten: Bevor jemand eine Leiter anstellt oder ein Gerüst bestellt, schauen wir von oben nach. In diesem Artikel zeigen wir, wie so ein Einsatz abläuft, wer die Drohne bei uns fliegt und in welchen Fällen sich der Blick aus der Luft besonders lohnt.
Warum eine Drohne statt Gerüst?
Vom Boden aus sieht man an einem Haus erstaunlich wenig. Die Dachfläche liegt außerhalb des Blickwinkels, die Rinne zeigt nur ihre Vorderkante, und ob der Kaminkopf noch dicht ist, bleibt reine Vermutung. Wer es genau wissen will, hatte bisher zwei Möglichkeiten: selbst aufs Dach steigen oder ein Gerüst beziehungsweise eine Hubarbeitsbühne bezahlen. Das eine ist riskant, das andere kostet schnell mehr als die eigentliche Antwort wert ist.
Die Drohne löst genau dieses Problem. Sie fliegt in wenigen Minuten jede Position an, hält direkt auf die fragliche Stelle drauf und liefert Bilder in einer Auflösung, bei der einzelne Ziegel, Nähte und Anschlüsse erkennbar sind. Typische Anlässe aus unserer Praxis:
- Dachrinnen-Check vor dem Herbst: Ist die Rinne voll, reicht die Dachrinnenreinigung, oder hat der Frost schon Schäden hinterlassen?
- Dokumentation nach einem Sturm: verschobene Ziegel, abgeknickte Antennen oder Schäden am First, festgehalten für Ihre eigenen Unterlagen.
- Grundstücks- und Gebäudedokumentation: Gesamtaufnahmen aus der Luft, etwa vor einem Kauf oder Verkauf.
- Regelmäßige Objektkontrolle: Für Eigentümer und Verwalter, die ihr Objekt im Rahmen der Objektbetreuung im Blick behalten wollen.
Der Mann an der Fernsteuerung
Bei Die Burschen ist die Drohne Familiensache. Geflogen wird sie von Leon Stiegler: Er unterstützt den Familienbetrieb als Aushilfe und übernimmt bei unseren Luftbild-Einsätzen die Fernsteuerung. Seine Leidenschaft gehört der Luftfahrt, und das merkt man den Aufnahmen an.
In seiner Freizeit steht Leon mit der Kamera am Frankfurter Flughafen. Auf seinem YouTube-Kanal „Helispotter Main-Taunus" zeigt er Flugzeuge und Hubschrauber in 4K und sendet regelmäßig live von den Spotterpunkten rund um den Flughafen, etwa von der Spotterbrücke oder dem „Affenfelsen". Eine feste Community schaut bei den Livestreams zu, liest mit und fachsimpelt über jede Maschine im Anflug. Wer wissen will, wie viel Geduld hinter solchen Bildern steckt, muss nur einmal zusehen: stundenlanges Warten auf die eine Maschine, dazu Wind, wechselndes Licht und eine Kamera, die trotzdem ruhig bleiben muss. Bilder aus den Streams teilt er auf Instagram.
Auch dem Hessischen Rundfunk ist das aufgefallen. Das hr fernsehen begleitete Leon und seinen Vater Roman, den Inhaber von Die Burschen, für die Sendung „maintower" an ihren Spotterpunkten am Frankfurter Flughafen. Herausgekommen ist ein Beitrag von gut vier Minuten über das gemeinsame Hobby von Vater und Sohn: mit Pavillon, mehreren Kameras und komplettem Livestream-Aufbau. Die schönste Pointe daran: Dieselben zwei, die vor der Kamera des hr über Flugzeuge fachsimpeln, stehen bei Die Burschen gemeinsam auf der Baustelle.
Für Sie als Kunde zählt daran vor allem eines: Übung. Wer hunderte Stunden hinter Kamera und Fernsteuerung verbracht hat, live sendet und dabei Wind, Licht und Technik gleichzeitig im Griff behalten muss, liefert auch am Einfamilienhaus ruhige, scharfe und verwertbare Aufnahmen. Genau darauf kommt es an, wenn auf den Bildern eine lose Ziegelreihe oder ein Riss am Kaminkopf zu erkennen sein soll.
So läuft ein Drohnen-Einsatz ab
Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Sie stellen die Anfrage über das Anfrage-Formular für Luftbildaufnahmen, per Telefon oder WhatsApp. Danach klären wir kurz, was geprüft werden soll: die Dachrinne, die ganze Dachfläche, eine bestimmte Schadstelle oder das komplette Grundstück. Parallel prüfen wir, was am Standort erlaubt ist, und planen den Flug entsprechend.
Beim Termin selbst geht es zügig. Leon fliegt die geplanten Positionen ab und nimmt Fotos und Videos auf, während vom Boden aus kontrolliert wird, ob alle fraglichen Stellen im Bild sind. Danach werten wir die Aufnahmen gemeinsam aus und erstellen auf Wunsch ein Inspektionsprotokoll.
Und wenn die Drohne einen Schaden findet? Dann kommt das Angebot für die Reparatur aus demselben Betrieb: Sie müssen keinen zweiten Handwerker suchen und niemandem die Bilder erklären. Alle Details zum Leistungsumfang finden Sie auf unserer Seite zu Drohnen- und Luftbildaufnahmen.
Was Sie am Ende in der Hand halten
Nach dem Einsatz erhalten Sie die Aufnahmen als Dateien: professionelle Fotos, auf Wunsch Videos und ein Inspektionsprotokoll, das den Zustand der geprüften Bauteile festhält. Drei Beispiele aus der Praxis:
| Anwendungsfall | Das halten Sie in der Hand |
|---|---|
| Dachrinnen-Zustand vor dem Herbst | Fotos von Rinne und Fallrohren mit klarer Aussage: Reinigung nötig oder nicht |
| Unterlagen nach einem Sturm | Dokumentierte Aufnahmen der Schäden für Ihre eigenen Unterlagen |
| Doku vor Kauf oder Verkauf | Gesamtaufnahmen von Gebäude und Grundstück aus der Luft, als Foto und Video |
Einsatzgebiet
Geflogen wird dort, wo wir auch sonst arbeiten: in Schwalbach am Taunus, Eschborn, Bad Soden, Kelkheim, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz und im gesamten Main-Taunus-Kreis, insgesamt im Umkreis von rund 75 km. Ob Ihr Standort dabei ist, klären wir in zwei Minuten am Telefon.
Häufige Fragen zum Drohnen-Einsatz
Was lässt sich per Drohne prüfen?
Alles, was vom Boden aus schlecht einsehbar ist: das Dach mit Ziegeln, Anschlüssen und Kamin, die Dachrinnen samt Fallrohren sowie Fassade und Giebel. Auch das Grundstück lässt sich aus der Luft dokumentieren, etwa vor einem Kauf oder Verkauf.
Ersetzt der Drohnen-Check den Handwerker?
Nein. Der Flug zeigt, wo etwas zu tun ist, und liefert die Bilder dazu. Die Reparatur übernehmen wir auf Wunsch selbst: vom Angebot bis zur fertigen Arbeit aus demselben Betrieb.
Dürfen Sie überall fliegen?
Wir klären vor jedem Einsatz, was am Standort zulässig ist, und fliegen nur dort. Die Prüfung gehört bei uns fest zur Vorbereitung jedes Fluges.
Was kostet ein Drohneneinsatz?
Ein Foto-Einsatz kostet marktüblich 300 bis 600 € (Immobilien-Basispakete ab ca. 150 €), eine Dachinspektion per Drohne 150 bis 400 € – ein Gerüst oder eine Hubarbeitsbühne kostet schnell das Mehrfache. Den konkreten Preis nennen wir Ihnen vorab: nach einer kurzen Klärung, was geprüft werden soll und wie das Objekt liegt.
Einmal von oben nachsehen lassen?
Jetzt unverbindlich anfragen: Wir klären kurz, was geprüft werden soll, und Sie kennen den Preis, bevor die Drohne startet.